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VOLKSWAGENS | BY JEFF BYNUM & CO

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Mehrere Entwicklungen in den Jahren 1989 und 1990, kollektiv als Die Wende und die Friedliche Revolution bezeichnet, führten zum Fall der Berliner Mauer und zum Zusammenbruch der SED in der DDR oder DDR. Bei der Nationalratswahl in der DDR am 18. März 1990 gewann ein Wahlbündnis von Parteien, die die deutsche Wiedervereinigung durch Artikel 23 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland begünstigten, eine Mehrheit. [4]:229–232[5]:211–214 Um Einheit und volle Souveränität zu erreichen, waren beide Deutschen Staaten bereit, die Bedingungen des Potsdamer Abkommens zu akzeptieren, das Deutschland betraf. [4] Dann war es allen internationalen Parteien möglich, eine endgültige Regelung auszuhandeln. [4] Die andere Option war Artikel 146, der einen Mechanismus für eine dauerhafte Verfassung für ein wiedervereinigtes Deutschland vorsah. Dieser Weg hätte eine formelle Union zwischen zwei deutschen Staaten mit sich gebracht, die dann unter anderem eine neue Verfassung für das neu gegründete Land hätte schaffen müssen. Im Frühjahr 1990 war jedoch klar, dass die Ausarbeitung einer neuen Verfassung langwierige Verhandlungen erfordern würde, die zahlreiche Fragen in Westdeutschland aufoffenen würden. Auch ohne dies zu berücksichtigen, befand sich die DDR Anfang 1990 in einem wirtschaftlichen und politischen Zusammenbruch. Im Gegensatz dazu könnte die Wiedervereinigung nach Artikel 23 in nur sechs Monaten erfolgen. Eine Umfrage in vier Ländern im Januar 1990 ergab, dass eine Mehrheit der befragten Amerikaner und Franzosen die Wiedervereinigung befürwortete, während Briten und Polen stärker gespalten waren. 69 % der Polen und 50 % der Franzosen und Briten gaben an, dass sie sich Sorgen machen, dass ein wiedervereinigtes Deutschland “die dominierende Macht in Europa” werde. Die Befragten äußerten mehrere Bedenken, darunter Deutschland, das erneut versuchte, sein Territorium zu erweitern, eine Wiederbelebung des Nationalsozialismus und die zu starke deutsche Wirtschaft.

Während Briten, Franzosen und Amerikaner den Verbleib Deutschlands in der NATO befürworteten, unterstützte eine Mehrheit der Polen die Neutralität der wiedervereinigten Nation. [30] Der Vertrag über die endgültige Regelung über Deutschland vom 12. September erkannte offiziell an, dass “das deutsche Volk, das frei von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch macht, seinen Willen zum Ausdruck gebracht hat, die Einheit Deutschlands als Staat herbeizuführen … [und] als gleichberechtigtes und souveränes Mitglied eines vereinten Europas.” Er bestätigte den endgültigen Charakter der Grenzen. Das Vereinigte Deutschland wäre frei, der Allianz seiner Wahl beizutreten; das war die Atlantische Allianz. Die NATO-Strukturen würden erst nach dem Abzug der sowjetischen Truppen auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgedehnt. Anschließend könnten dort NATO-Truppen stationiert werden, allerdings ohne Atomwaffen. Vor allem musste die militärische Kapazität des wiedervereinigten Deutschlands auf 370 000 Mann begrenzt werden, die Hälfte der gesamten BRD- und DDR-Truppen. Deutschland musste die Herstellung und den Besitz von atomaren, biologischen und chemischen Waffen aufgeben (die BRD hat sich bereits 1955 dazu verpflichtet) und den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen unterzeichnen.

Der endgültige internationale Status des wiedervereinigten Deutschlands wurde auf der “Zwei-Plus-Vier-Konferenz” festgelegt, an der die vier Mächte, Die Garanten des 1945 eingeleiteten Viererstatus und Vertreter der beiden deutschen Staaten teilnahmen.

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